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Okt 10

Starke Kinder!

Nur wer erwachsen wird und ein Kind bleibt, der ist ein Mensch!

(Erich Kästner)

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Die Frage nach dem „Sinn des Lebens“, an der viele Philosophen und solche, die es gerne wären, zu verzweifeln drohen, ist doch durchaus sehr easy zu beantworten, wenn wir uns einfach vergegenwärtigen, dass wir Menschen doch auch nur „Tiere mit etwas Selbstbewusstsein“ sind.

Okay okay, das ist ein bisschen hemdsärmelig und den „seriösen“ Philosophieprofessoren vermutlich schlicht und ergreifend zu einfach und volkstümlich formuliert, aber auf dieser Basis kann man ganz schnell das Kinderkriegen, und letztendlich auch das liebevolle Aufziehen der „Brut“ als einen wunderbaren Daseinszweck begreifen, natürlich auf einem Niveau, auf dem sich die Menschheit weiterentwickelt und mehr aus ihren Fähigkeiten macht als nur Finanzwirtschaft, atomare Abschreckung und RTL-Schrott wie „Meine peinlichen Eltern“. Mag zwar sein, dass die Befürworter von Ganztagsschulen, diesen Anstalten zur Verwahrung von Einheitsbreikindern, und andere von tiefen inneren Komplexen gegen die individuelle Strahlkraft junger Erdenbürger geschüttelte Menschen das anders sehen. Ausserdem natürlich die Chefs der kleinen und grossen Konzerne, für die das Wort „Eltern“ gleichbedeutend mit einem tiefen Einschnitt in ihr pralles Portemonnaie darstellen muss und die daher logischerweise anders ticken und, noch, die tumbe Masse dank des Schürens existentieller Ängste im Griff haben. Noch.

Aber, Hand aufs Herz: Angetrieben werden wir in vielen Situationen unseres Lebens vom Spass an Kommunikation und Zweisamkeit, von der Lust auf den Anderen und die Andere. Auf warmes, weiches Miteinander, Resonanz, auf Kuscheln und gemeinsames Kichern beim Frühstück im Bett, auf lauter prickelnde Sachen, die uns die zwischenmenschliche Liebe, und hier und da dann auch den Sex und das damit verbundene Kinderkriegen entsprechend schmackhaft machen  Die Natur hat das, unterm Strich, schon fein hingekriegt, dass sie uns immer wieder in die Arme anderer Menschen treibt. Und man mag doch alles, was mit dieser Lust auf zwischenmenschliche Liebe zusammenhängt, trotz grossen immer mal wieder damit verbundenen Herzeleides, nun ganz und gar nicht missen.  Mensch möchte Zärtlichkeit ausleben und ebensolche Zärtlichkeit, Resonanz, Schwingungen in Harmonie und durchaus auch mal Disharmonie in vollen Zügen und immer wieder geniessen. Kinder, und damit eigentlich auch die Lust auf Kinder, sind dann, hier und da, auch eine Konsequenz daraus.

Kinder! Zunächst die Fortpflanzung und danach der Schutz, das „Hinaufziehen“, Fördern der Nachkommen. Dafür sorgen, dass es ihnen gut geht, dass sie eine Zukunft haben. Und dadurch dafür sorgen, dass die menschliche Rasse sich weiter entwickelt. Das ist ein veritabler Lebenssinn. Also ran an die Essenz des Lebens und rein ins Vergnügen des Miteinanders mit den süssen Kleinen, Heranwachsenden, Pubertierenden, Rebellischen und ach doch immer und ewig schützens- und liebenswerten Mädchen und Jungs, eigentlich untrennbar mit uns verbunden bis zum letzten Atemzug und darüber hinaus. Lasst uns stark sein dafür, dass wir starke Kinder hinterlassen. Gesundheit, Strahlkraft, Weiterentwicklung.

Und, nicht zu vergessen die „Belohnung“ für unser Engagement: Als Dankeschön für unser mitfühlendes Elternsein lachen uns die Kleinen unbekümmert an, lehren uns die Kinder so vieles, was wir als Erwachsene zu vergessen drohen.

Und NEIN, ich empfinde das ganz und gar nicht als naiv und werde mich auch keiner Diskussion um die Frage stellen, ob es denn Sinn macht, Kinder in unsere heutige Welt zu setzen.

Und weil das so ist, und weil das alles eben doch eine Menge Sinn macht, und weil es endlich Zeit wird, viel mehr und inniger für und mit den Kindern zu tun, gibts auf diesen Seiten bei leucht-dio.de natürlich auch ganz viel zum Thema „Starke Kinder“!