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Sportlich!

Fairness, wie sie im sportlichen Wettkampf Usus ist (auf jeden Fall wie sie Usus sein sollte), zeigt uns, wie zwischenmenschliches Miteinander funktionieren kann. Der Sport, der Wettkampf um Sieg und Niederlage, bedient einen unserer wichtigen menschlichen Triebe: Das Spiel um Dominanz. Krieg, wenn man so möchte. Sich durchsetzen gegen andere Menschen, die in diesem sportlichen Moment Gegner sind, die man besiegen möchte. Und dennoch umarmt man sich nach der geschlagenen sportlichen Schlacht. Zollt der Sieger dem Unterlegenen oft große Anerkennung für „den geilen Fight“ den er geliefert hat. Das kann im Kampfsport sein, aber auch im Wettmessen um Weiten, Höhen, Zeiten.

Leider ist der sportliche Wettkampf vielfach dank der Unsummen von Geld, die man in einzelnen Sportarten verdienen kann, und insbesondere dank der hinter diesem Sport stehenden gierigen Funktionäre zum Teil sehr unfair geworden. Die beschriebenen sportlichen Leitmotive für einen geilen fight werden aufgrund von Geldgier unterigraben. Aber das soll uns hier nicht weiter stören, darüber können sich andere Menschen auf anderen Webseiten zu Recht aufregen.

Hier geht es stattdessen nur um Sport als sinnvollen Ersatz für den menschlichen Kregstrieb. Als Ansporn für disziplinierte Lebensweise, für das Trainieren, das Gesundhalten des Körpers, Geschmeidigkeit, Reaktionsschnelligkeit, unter dem Strich auch Schönheit. Jede ungeschminkte, gut trainierte Leichtathletin in einer einfachen Jogginghose schlägt, für meinen Geschmack, knallrote Lippen, HotPants und HighHeels um Längen. Ein strahlendes, erschöpftes Siegerlächeln ist an Erotik, Anzehungskraft und Sexappeal nicht zu überbieten.

Im Sport gibst Du Dein Bestes um zu gewinnen. Und wenn Dein Gegner ebenfalls sein Bestes gibt, wird der Wettkampf zu einer zutiefst befriedigenden Tätigkeit. Auch muss es nicht immer zwangsweise Gewinner und Verlierer geben, oft üben wir Sport auch aus einfachem Spaß an dessen Ästhetik, am Training, am Spiel und am Miteinander aus. Löwenbabies balgen und beißen sich, um ihre Reaktionsfähigkeit und ihre Kampfeskunst für den Ernstfall zu schulen. In vielen Kampfsportarten auf der ganzen Welt wird der edle Kampf auch als Training für den tief verinnerlichten Respekt vor den Mitmenschen angesehen. Sport ist Lebensschule. Kommunikation der Körper.

Sportliches Miteinander kann zu tiefen Verbindungen zwischen den Menschen führen. nicht umsonst ist der „Sportsfreund“ ein Synonym für einen sehr guten Kumpel, mit dem man häufig durch dick und dünn geht, mit dem man in ehrlicher, aufrichtiger, fairer Freundschaft verbunden ist.